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Einrichtungs-Beispiele Anatomie

Hier finden Sie eine Auswahl von Einrichtungs-Beispielen für den Fachbereich Anatomie

Perfusions-Abteilung
Abb.1 Perfusions-Abteilung

Installation: Anatomisches Institut der Universität Heidelberg.

Die Perfusion und Konservierung des Körperspenders wird durch eine spezielle Ethanol-Lösung mit sehr geringen Anteilen von Formalin erzeugt. Der mobile Perfusionstisch ist abgesaugt und die Gase werden in ein hauseigenes Abluftsystem geleitet. Die eigentliche Perfusion wird mit einem „PerfuTek“ Pumpensystem mit einstellbarem Pumpendruck erreicht. Danach wird der Körper für eine gewisse Zeit in einen abgesaugten Ganzkörper-Präparatetank mit Konservierungs-flüssigkeit gelegt. Nach dem gesamten Prozedere wird der Körper in einem gasdichten Kunststoff-Sack in der Kühlzelle gelagert. Wegen des speziellen Perfusionsmediums (hoher Ethanol-Anteil) mussten die Richtlinien für Explosionsschutz eingehalten werden.
Perfusions-Abteilung
Abb.1a Perfusions- und Präparations-Labor

Installation: Institut für Anatomie der Universität Erlangen.

Der mobile Andock-Perfusions /- Präpariertisch ist abgesaugt und die Gase werden in ein hauseigenes Abluftsystem geleitet. Die eigentliche Perfusion wird mit einem „PerfuTek“ Pumpensystem mit einstellbarem Pumpendruck erreicht.
Ganzkörper-Konservierung
Abb.2 Ganzkörper-Konservierung
Ganzkörper-Konservierung im abgesaugten Tank

Installation: Anatomisches Institut der Universität Heidelberg.

Der einzige Ganzköper-Konservierungstank für 2 Körperspender ist abgesaugt. Dadurch können keine gesundheitsschädlichen Gase in den Arbeitsraum gelangen. Die Beschickung erfolgt automatisch. Die Richtlinien für Explosionsschutz müssen eingehalten werden.
Ganzkörper-Konservierung im abgesaugten Tank
Abb.3 Ganzkörper-Konservierung
Ganzkörper-Konservierung in nicht-abgesaugten Tanks

Installation: Anatomisches Institut der Norvegian University of Science and Technology, Trondheim / Norwegen. Photos taken by Mr. Jörn Ove Saternes, Chief Engineer, Dpt. of Anatomy

Die Vorgaben der Nutzer / Planer war die Lagerung von 40 Körperspendern in 10 Tanks (4-etagig) mit automatischer Übergabe auf den mobile, abgesaugten Präpariertisch. Die Absaugung der Formalingase erfolgt über eine Raumabsaugung.
Ganzkörper-Konservierung in hydraulisch gesteuerten Tanks
Abb.4 Ganzkörper-Konservierung
Ganzkörper-Konservierung in hydraulisch gesteuerten Tanks

Installation: Anatomisches Institut der Universität Katovice / Polen.

Die Vorgaben des Nutzers / Planers war ein hydraulisches Lift-System für die Körper weil man kein Kran-System installieren konnte. Die Decke war nicht hoch genug. Der andere Grund waren die Einhaltung der Explosionsschutz-Bestimmungen wegen des hohen Ethanol-Anteils in der Konservierungslösung.
Kühlraum (+3°C) für 104 Körper
Abb.5 Kühlraum (+3°C) für 104 Körper

Installation: Anatomie der Universität Trondheim / Norwegen.

Die Vorgaben der Nutzer / Planer war die schnelle Lagerung von ca. 100 Leichen in Verbindung mit einem großen Präpariersaal und einer im Boden eingelassenen Waage zur Gewichtsdokumentation. Die Beschickung der Lagerfächer erfolgt durch elektrisch höhenverstellbare Hubwagen.
Kühlzellen (+3°C) und Tiefkühlzellen (-20°C) für insgesamt 76 Körper
Abb.6 Kühlzellen (+3°C) und Tiefkühlzellen (-20°C) für insgesamt 76 Körper

Installation: Anatomisches Institut der Universität Heidelberg.

Die Vorgaben der Nutzer / Planer war die Lagerung der bereits perfundierten Körperspender in gasdichten Plastiksäcken in einer Umgebungstemperatur von +3°C bzw. -20°C. Wegen des speziellen Perfusionsmediums (hoher Ethanol-Anteil) mussten die Richtlinien für Explosionsschutz eingehalten werden.
Präpariersaal
Abb.7 Anatomie Präpariersaal
Stationäre Anatomie Präpariertische mit Seitenabsaugung nach unten durch den Boden und mit automatischem Körper-Transfer-System

Installation: Anatomisches Institut der Universität Turku / Finnland.

Die Vorgaben der Nutzer / Planer war die Installation von stationären Präpariertischen mit Seitenabsaugung nach unten durch den Boden und ein automatisches Körper-Beschickungssystem. Die Absaugeschächte eines jeden Präpariertisches zur Decke hin wurde als störend beim angestrebten „Freisicht-System“ eingestuft und nicht installiert. Der Transport der Körper vom Konservierungstank zum Präpariertisch geschieht auf einem speziellen Transportwagen, wobei die Übergabe automatisch stattfindet.
Präpariersaal
Abb.8 Anatomie Präpariersaal
Mobile Andock Anatomie Präpariertische mit Seitenabsaugung durch den Boden mit automatischem Körper-Transfer-System

Installation: Anatomisches Institut der Norvegian University of Science and Technology, Anatomisches Institut, Trondheim / Norwegen. Photos taken by Mr. Jörn Ove Saternes, Chief Engineer, Dpt. of Anatomy

Die Vorgaben der Nutzer / Planer war die Installation von mobilen Andock-Präpariertische mit Seitenabsaugung zum Andocken an die stationären „Twin“ - Andocksäulen, die auch die Abluftleitungen nach unten zum Boden hin aufnehmen. Der Körpertransport geschieht mit den mobilen Präpariertischen direkt vom Konservierungs-Tank oder von den Kühlzellen zum Präpariersaal. Nach dem Andocken an das Abluft-System sind die Präpariertische einsatzbereit.
Plastination
Abb.9 Plastination

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