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Einrichtungs-Beispiele Rechtsmedizin

Hier finden Sie eine Auswahl von Einrichtungs-Beispiele für den Fachbereich Rechtsmedizin

Perfusions-Abteilung
Abb.1 Perfusions-Abteilung

Installation: Anatomisches Institut der Universität Heidelberg.

Die Perfusion und Konservierung des Körperspenders wird durch eine spezielle Ethanol-Lösung mit sehr geringen Anteilen von Formalin erzeugt. Der mobile Perfusionstisch ist abgesaugt und die Gase werden in ein hauseigenes Abluftsystem geleitet. Die eigentliche Perfusion wird mit einem „PerfuTek“ Pumpensystem mit einstellbarem Pumpendruck erreicht. Danach wird der Körper für eine gewisse Zeit in einen abgesaugten Ganzkörper-Präparatetank mit Konservierungsflüssigkeit gelegt. Nach dem gesamten Prozedere wird der Körper in einem gasdichten Kunststoff-Sack in der Kühlzelle gelagert. Wegen des speziellen Perfusionsmediums (hoher Ethanol-Anteil) mussten die Richtlinien für Explosionsschutz eingehalten werden.
Kühlraum (+3°C) für 104 Körper
Abb.2 Kühlraum (+3°C) für 104 Körper

Installation: Anatomie der Universität Trondheim / Norwegen.

Die Vorgaben der Nutzer / Planer war die schnelle Lagerung von ca. 100 Leichen in Verbindung mit einem großen Präpariersaal und einer im Boden eingelassenen Waage zur Gewichtsdokumentation. Die Beschickung der Lagerfächer erfolgt durch elektrisch höhenverstellbare Hubwagen.
Kühlzellen (+3°C) und Tiefkühlzellen (-20°C) für insgesamt 76 Körper
Abb.3 Kühlzellen (+3°C) und Tiefkühlzellen (-20°C) für insgesamt 76 Körper

Installation: Anatomisches Institut der Universität Heidelberg.

Die Vorgaben der Nutzer / Planer war die Lagerung der bereits perfundierten Körperspender in gasdichten Plastiksäcken in einer Umgebungstemperatur von +3°C bzw. -20°C. Wegen des speziellen Perfusionsmediums (hoher Ethanol-Anteil) mussten die Richtlinien für Explosionsschutz eingehalten werden.
Seziersaal / Obduktionssaal
Abb. 4: Obduktions- und Makro-Tisch Kombination (10 Tische)

Installation: RMV Rechtsmedizin in Göteborg / Schweden.

Die Forderung der Nutzer war die Kombination eines Obduktions-Tisches und eines separaten Zuschneide(Makro)-Tisches. Beide Tische sollten separat voneinander höhenverstellbar und abgesaugt sein. Das spezielle am Obduktionstisch war der Wunsch, eine glatte, ungelochte Arbeitsfläche mit direktem Ablauf der Flüssigkeit in die Spüle zu installieren (siehe Foto). Das Problem wurde gelöst, indem man zwei Zuluftelemente an der Decke installierte und die Absaugung des Obduktionstisches unterhalb der Arbeitsfläche durch perforierte Flächen geschieht. Die Abluft wird durch die Säule nach unten in das Abluftsystem des Institutes geleitet. Diese Weltneuheit garantiert, dass keine Flüssigkeit in das Abluftsystem gelangen kann. Der Makro-Tisch wird normal durch eine gelochte Arbeitsfläche abgesaugt, auf der eine Zuschneideplatte mit Füßen positioniert ist. Beide Tische sind im Winkel von 90° zueinander aufgestellt.
Demonstrations-Saal
Abb.5 Demonstrations-Saal

Installation:

Der abgesaugte und mobile Demo-Tisch garantiert einen geruchsfreien Hörsaal während der Demonstration und dem Organ-Zuschnitt. Die feststehende Andock-Station beinhaltet die Abluft-Technik, die in diesem Fall durch den Boden in die Atmosphäre nach außen befördert wird. Geruchsfilter können eingesetzt werden, um die Geruchsbelästigung im Außenbereich ebenfalls zu eliminieren.

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